Kea  
 
Aloha. Ich bin Kea und dies ist meine Geschichte: Nach langer Familienpause fuhr ich zur Erholung auf einen Workshop, bei dem es um Tipps und Tricks zur gesunden Lebensweise gehen sollte. Was ich nicht wusste war, dass es auch einen kleinen Hula-Tanzkurs, geben sollte. Damals konnte ich mir darunter nicht viel vorstellen, doch nach anfänglicher Skepsis fand ich viel Freude daran.
Das Tanzen gelang mir ziemlich gut und ich merkte schnell,
wie simpel die Fußschritte, die Hüftbewegungen und die Bewegungen der Hände doch waren.
Allerdings hat es die Kombination aller Elemente in sich.
Trotzdem, nach der Unterrichtseinheit fühlte ich mich richtig wohl in meiner Haut. Mehr noch, ich hatte wieder ein “Körpergefühl”.


Da merkte ich, dass mir im Alltag etwas Wichtiges verloren gegangen war. Also übte ich fleißig weiter, um mir das Wiedergewonnene zu erhalten.
 
 

Nach dem Workshop fuhr ich zurück nach Hause, zeigte gleich meinen gelernten Tanz und war überrascht von dem unglaublich positiven Feedback. Dann hatte ich die Idee, auf der Hochzeit einer Freundin zu tanzen und bereitete mich gründlich darauf vor. Hauptsächlich wollte ich die Leute zum Mitmachen motivieren und nun überlegte ich genau, wie ich so etwas anstellen könnte.

Am Tag der Hochzeit tanzte ich vor, lud dann das Publikum zum Mitmachen ein und war von der Resonanz einfach überwältigt.
So fing alles an.


Nach den ersten Schritten begann ich mich intensiver mit dem Thema Hawaii auseinanderzusetzen. Vor allem aber suchte ich nach authentischen Quellen für neue Choreographien hier in Deutschland. Gute Lehrer, echte Hawaiianer, die originale Tänze mit Erläuterungen und echtes Hula Feeling weitergeben würden. Ich fand sie in Nalani Keale, Roselle Bailey und Moanalani Beamer.

Nach einigen Kursen die ich im Anschluss, an verschiedenen Volkshochschulen gab, wuchs in mir der Wunsch eine Gruppe zu gründen, die sich beständig trifft und sich entwickeln kann. Ich genoss eine Ausbildung zur Fachübungsleiterin für Gymnastik und Tanz, um Methodik und Anatomiegrundlagen zu schaffen, und wandte mich so an den Turnerbund Lengede.

Im Herbst 99 gründete ich dann “Kea la Hula”.