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| Geschichte | |||||
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Der
Hula hat eine lange Tradition. Zu Zeiten des "kahiko" wurden Choreographien
nur an den würdigen Familiennachfolger weitergegeben. Es gibt Theorien,
die besagen, dass der kahiko früher nur von Männern getanzt werden durfte.
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Es gab damals noch keine Schriftsprache auf Hawaii und so übernahm der Tanz diese Funktion. Manche Tänze wurden nur zu bestimmten Anlässen getanzt, einige waren nur für bestimmte Personenkreise bestimmt z.B. für den König und seine Gäste. Der Hula ist ein “Deutungstanz”, denn ähnlich wie bei der Gebärdensprache erzählen die Hände eine Geschichte. In diesem Fall ist es der Inhalt des Liedes. Die Gesten und Bedeutungen zwischen den Zeilen verstanden nur die Eingeweihten. Beim Tanzen kam es nicht, wie man vermuten möchte, auf den Hüftschwung an, sondern vielmehr auf die Bewegungen der Hände und Finger. Auch Kopfhaltung und Blicke waren von großer Bedeutung. Den ersten entscheidenden Einschnitt in der Entwicklung des Hula brachten die Missionare mit sich, die von den Einheimischen freundlich aufgenommen, die Freizügigkeit der Tänzer(innen) nicht duldeten und kurz danach den Hula gänzlich verboten. Heimlich tanzten die Hawaiianer ihre Tradition weiter. Nachdem sich der Hula wieder durchgesetzt hatte, die Kostüme nicht mehr boden- bzw. handlang waren, erlangte der Hula, auch mit Hilfe der Monarchie wieder seine alte Bedeutung. Doch nicht lange und Königin Liliuokalani wird gestürzt. Eine neue Zeitrechnung beginnt für Hawaii, die auch am Hula nicht spurlos vorbeigeht. Als die US-Armee nach Hawaii kommt, wird der auana geboren, der durch seine wunderschönen Melodien den Betrachter zum Träumen einlädt. Die Musik hat bis heute viele Wandlungen vollzogen, der Hula aber hat sich immer seine Eleganz und Schönheit bewahrt. |
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