Malina's Bericht  
 
Hawaii-Reise vom 16.03. - 04.04.2004

Aloha! Mein größter Wunsch wurde wahr - viel schneller als ich es gehofft hatte! Ich war mit meinem Mann für 3 Wochen auf Hawaii.
3 Wochen, 4 Inseln, 5 Hotels, 19 Tage Paradies, 800 Fotos sowie tausende Eindrücke und Erlebnisse, von denen ich die nächsten Jahre träumen kann.
  Auf Oahu tobte das Leben. Vom Flughafen Honolulu brachte uns ein Taxi durch die abendliche, hell erleuchtete Großstadt zum Hotel in Waikiki. Ein Hochhaus am anderen. Allein hätten wir unser Hotel wohl erst nach Stunden gefunden. An den nächsten zwei Tagen erkundeten wir Waikiki zu Fuß sowie das Umland und Honolulu-City mit einem Trolley-Bus.

  Abends sahen wir mit hunderten anderen Leuten einen super Sonnenuntergang am Strand von Waikiki. Auch ein Großeinkauf von Leis, Haarschmuck und Muschelketten in Honolulu stand auf dem Programm.
Auf Kauai genossen wir die Landschaft und die Ruhe. Wir erlebten an der Nord- und Ostküste Regen und schlechtes Wetter.

  An der Südküste, im Windschatten des 1569 m hohen Waialeale-Berges, war schönstes Wetter und wir genossen die Sonne, den Strand und das warme Wasser des Pazifischen Ozeans. So weit das Auge reicht nur Wasser vor uns.
Fasziniert waren wir vom Grand Canyon des Pazifiks - dem Waimea Canyon. Von verschiedenen Aussichtspunkten hatten wir atemberaubende Aussichten über Wasserfälle,

  steile Abhänge und rotbraune Felswände, die über 1000 m in die Tiefe gingen. Auf dem Wailua River, dem einzigen schiffbaren Fluss Hawaiis, machten wir eine Bootsfahrt mit Hula-Show. Am Ufer des Flusses besichtigten wir ein uraltes hawaiianisches Dorf. Am letzten Abend auf dieser Insel sahen wir uns eine Hula-Show in einem Hotel an.
  Danach ging es nach Hawaii - Big Island. Zuerst nach Hilo, der regenreich-sten Stadt der USA. Einen Tag lang erkundeten wir den Volcanoes National Park. Auf der Crater Rim Drive - einer Ringstraße durch den Park - hatten wir grandiose Ein- und Ausblicke auf die schwarze Vulkanlandschaft mit ihren Kratern und dampfenden Felsspalten.
  Wir fühlten uns wie auf dem Mond. Es war ein beklemmendes Gefühl in einer unwirklichen Welt. Am nächsten Tag sahen wir Wasserfälle, tropischen Dschungel und das Waipio Valley - das Tal, das auch in einem unserer Lieder erwähnt wird.

  Dann fuhren wir auf die sonnige Westseite der Insel nach Kona. Direkt vor unserem Hotel ist Start und Ziel für den alljährlich im Herbst stattfindenen
Iron Man Triatlon-Hawaii. Abends hatten wir wieder wunderbare Sicht auf einen romantischen Sonnenuntergang.

  Nun ging es zu unserem letzten Ziel: Maui. Im Südwesten der Insel hatten
wir einen Platz an der Sonne, so dass wir das Paradies noch einmal so richtig genießen konnten. Auf einer geführten Tour in einem kleinen Reisebus fuhren wir auf der legendären "Road to Hell" (Straße zur Hölle) von Kahului nach
Hana an der Ostspitze.

  80 km über 54 Brücken, an zahlreichen Wasserfällen vorbei führt diese kurvenreiche Straße durch üppigen Regenwald an der steilen Nordostküste entlang. Eine andere Tour führte uns in den Nationalpark des 3000 m hohen Haleakala-Vulkans. Der Blick über den 11 km langen und über 1000 m tiefen Krater war grandios. Nur hier oben in 3000 m Höhe wächst das Silber-
schwert, vom Aussterben bedroht.

  Im Maui Ocean Center mit mehr als 60 großen und kleinen Bassins konnten
wir Einblick in die Unterwasserwelt des Pazifiks nehmen. In einem Glastunnel konnten wir zwischen Haien und Manta-Rochen spazieren gehen. Eine Ausstellung über Wale ergänzte diesen speziellen "Tauchgang". Lebende
Wale konnten wir bei einem Bootsausflug vor der Küste erleben.

  Die Tiere kommen in die geschützten Gewässer zwischen Maui, Lanai und Molokai um ihre Jungen zur Welt zu bringen. Das Wasser zwischen diesen Inseln ist zu ruhig und zu warm für die Haie, welche den Jungtieren ge-
fährlich werden können.
Den krönenen Abschluss unserer Hawaii-Reise erlebten wir an unserem
letzten Abend auf Maui.
  Die Hula-Lehrerin Oalanai Smith trat mit ihren verschiedenen Tanzgruppen in einem Club in Lahaina auf. Auf einer Bühne unter Palmen direkt am Meer tanzten mehr als 50 Tänzerinnen in verschiedenen Gruppen und unterschiedlichen Kostümen zu Lifemusik einer 3-köpfigen Band. Eine der Tänzerinnen hatten wir auf dem Flug von Frankfurt nach San Francisco kennen gelernt.

  Sie hatte uns zu diesem Event eingeladen. Zum Ende der Aufführung sank neben der Bühne die Sonne ins Meer.
Am nächsten Tag hieß es Abschied nehmen.
Bei der Abreise war uns klar - wir kommen wieder!
Es gibt noch so viel zu sehen, wir müssen noch einmal nach Hawaii!